Soldat auf offener Straße zusammengeschlagen und schwer verletzt

Holzminden – Die Polizei sucht Zeugen für einen Angriff auf einen 31-jährigen Bundeswehrsoldaten, der sich bereits am 10. August ereignet hat.

In dieser Nacht wurde die Polizei um 0:17 Uhr informiert, dass in der Allersheimer Straße bei der Aral-Tankstelle eine verletzte, blutverschmierte Person sitzen würde.

Eine Streifenwagenbesatzung traf auf einen 31-jährigen Mann aus Mainz. Der Mann wies insbesondere im Gesichtsbereich erhebliche Verletzungen auf. Ein Rettungswagen transportierte ihn in ein Krankenhaus.

Zuvor machte er zusammen mit einem Zeugen nachfolgende Angaben zum Sachverhalt: Demnach hatte er als Bundeswehrsoldat kräftig seine Beförderung gefeiert. Auf der Allersheimer Straße kam es zu einer Begegnung mit einer bis zu sechsköpfigen “Männergruppe”, die plötzlich auftauchte und offenbar Streit suchte. Während des anfänglich verbalen Streits begannen zwei Personen aus dieser Gruppe auf den 31-Jährigen einzuschlagen. Die Männer liefen anschließend in Richtung McDonald’s davon. Eine sofortige Fahndung nach den Schlägern verlief erfolglos.

Ein Zeuge beschrieb die flüchtigen Täter wie folgt:

  • 19 bis 25 Jahre alt,
  • ca. 170 bis 180 cm groß,
  • normale Statur,
  • keine besonderen Auffälligkeiten (Narben, Tätowierungen),
  • südländisches Erscheinungsbild,
  • normal gekleidet.

Die Polizei Holzminden ermittelt gegen die Täter wegen einer gefährlichen Körperverletzung. Die Verletzungen des Opfers waren so erheblich, dass eine Verlegung und stationäre Behandlung in einem Bundeswehrkrankenhaus notwendig wurde.

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 05531/958-0 mit dem Polizeikommissariat Holzminden in Verbindung zu setzen.