Städtebund sieht gezielte Einwanderung für Kindergeld

Asylanten – Foto: radekprocyk / 123RF Standard-Bild

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, hält eine gezielte Einwanderung zur Abschöpfung von Kindergeld für möglich. „In Bulgarien, Rumänien oder anderswo in Europa sind 194 Euro Kindergeld pro Monat und Kind ein Vermögen“, sagte Landsberg der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag).

In Bulgarien betrage das monatliche Kindergeld 18 Euro, in Rumänien 10 Euro. „Es ist daher gut vorstellbar, dass EU-Bürger gerade deshalb nach Deutschland kommen, um einen Anspruch auf das Kindergeld zu erwerben, auch wenn sie für sich auf dem Arbeitsmarkt keine großen Chancen sehen“, sagte Landsberg und drängt auf Rechtsänderungen: „Wir müssen das Kindergeld für im Ausland lebende Kinder unbedingt an deren Lebenshaltungskosten vor Ort anpassen.“

Es sei Aufgabe der Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass die erforderliche EU-Mehrheit für die Änderung der Rechtsgrundlage für das Kindergeld geschaffen werde, so Landsberg.

2 Kommentare

  1. Es ist schon bedenklich, dass durch das Entsendegesetzt Arbeitnehmer zu heimischen Dumpinglöhnen beschäftigt werden können und Arbeitgeber dabei sparen, beim Kindergeld diese Methode aber nicht angewendet wird und die Allgemeinheit zahlt 🙁

    Deutschland- Korksbude

  2. Der Trick ist der das man ein Gewerbe in Deutschland anmeldet und einen „Wohnsitz“nachweist.
    Man muß nirgends abhängig beschätigt sein,Schon fließt das Kindergeld.

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