Tagesfake: Sudel-Anne über „abgelehnte, aber gut integrierte Asylbewerber“

Wieder werden die Zwangsgebührenzahler mit einer Propagandasendung vom Feinsten beglückt, die schon vor Ausstrahlung als heißer Anwärter auf den Karl-Eduard von Schnitzler Preis gilt. Gleich in der Ankündigung findet sich das Oxymoron von den abgelehnten, aber gut integrierten Asylbewerbern. Schwarze Milch der Frühe ….

Händeringend werden in Deutschland Fachkräfte gesucht. Mit einem Einwanderungsgesetz plant die Bundesregierung, die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt neu zu regeln. An den ersten Entwürfen von Innenminister Seehofer gibt es aber schon jetzt massive Kritik aus Politik und Wirtschaft, denen die Vorschläge nicht weit genug gehen. Viele deutsche Unternehmen fordern z.B. ein Bleiberecht für abgelehnte, aber gut integrierte Asylbewerber in Arbeit, den sogenannten „Spurwechsel“. Auch SPD, FDP und die Grünen befürworten dies. Doch die Union befürchtet, dass davon eine Sogwirkung für Asylbewerber ausgehen könnte. Welche Antworten haben Politik und Wirtschaft auf den Mangel an Arbeitskräften? Wie sinnvoll wäre ein „Spurwechsel“? Reichen Seehofers Pläne für ein Zuwanderungsgesetz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels aus?

Zu Gast bei Sudel-Anne:

  • Volker Bouffier (CDU, Ministerpräsident von Hessen)
  • Manuela Schwesig (SPD,
  • Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern)
  • Johannes Vogel (FDP, Sprecher für Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik der Bundestagsfraktion)
  • Arndt Günter Kirchhoff (Unternehmer und Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA)
  • Jutta Brändle (Friseurmeisterin, die Geflüchtete beschäftigt)

Wer fehlt?

2 Kommentare

  1. Es war die deutsche Industrie, die den auf zwei Jahre begrenzten Beschäftigungsvertrag (bis 1962) mit der Türkei unterlief und damit ( aus Prifitgier) die Initialzündung für das Chaos durch Zuwanderer, „Flüchtlinge“ und „Asylsuchende“ legte. Jetzt schon wieder !!??

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