Tannenbusch: Polizei will Präsenz noch weiter ausbauen – für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben

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Bonn: Die NoGo-Area Tannenbusch muss weiterhin durch erhöhte Polizeipräsenz gesichert werden. Nachfolgend der verharmlosende Werbetext der Behörden aus einem Land, in dem wir alle mal gut und gerne leben konnten, auch ohne Polizeischutz.

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Für die Bonner Polizei stellt das im April 2016 initiierte Präsenz- und Interventionskonzept für den Stadtteil Tannenbusch weiterhin einen Behördenschwerpunkt dar. “Wir werden dieses strategische Konzept für den örtlichen Bereich Bonn-Tannenbusch weiter verfolgen und auch ausbauen”, kündigte der Leitende Polizeidirektor Helmut Pfau als Vertreter der Polizeipräsidentin den Mitgliedern des Polizeibeirates auf der gemeinsamen Sitzung vom 07.03.2018 an.

Bei Präsenz- und Sondereinsätzen, auch unter Beteiligung anderer Behörden und Ämter wurden im Jahr 2017 rund 2200 Personen und Fahrzeuge kontrolliert – 43 Personen wurden vorläufig festgenommen und 135 Strafanzeigen gefertigt. Die weitergehende Sachbearbeitung führte die eigens gegründete Ermittlungsgruppe (EG) Tannenbusch.

Im Fokus der Fahnder steht insbesondere auch die Aufhellung der Strukturen der örtlichen Drogenhändlerszene. Nach mehreren Umfangsverfahren der EG Tannenbusch wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln wurde 2017 gegen insgesamt dreizehn Tatverdächtige Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungsgruppe führte deliktsübergreifend 754 Ermittlungsverfahren gegen 662 Tatverdächtige.

Auch im Jahr 2018 werden die Präsenz- und Sondereinsätze, in deren Planung und Umsetzung auch die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei wieder in erheblichem Umfang mit eingebunden sind, weiter fortgeführt.

Für Bonn-Tannenbusch ist mit der Polizeiwache Bonn-Innenstadt die größte Wache der Bonner Polizei zuständig. “Wir registrieren für diesen Bereich ausgezeichnete Einsatzreaktionszeiten – wir sind also in kurzer Zeit an den entsprechenden Einsatzorten”, führte Pfau weiter aus.

Neben dem über die Polizeiwache Innenstadt koordinierten polizeilichen Streifendienst, den zuständigen Bezirksbeamten mit zusätzlichen Sprechzeiten für die Bürger in der Polizeilichen Anlaufstelle und dem Jugendkontaktbeamten wird zukünftig auch das Polizei-Mobil regelmäßig in Tannenbusch Station machen und die polizeiliche Präsenz vor Ort weiter verstärken. Dieses wird ab dem 6. April 2018 im 2-Wochen-Rhythmus jeweils freitags über die Mittagsstunden vor dem Einkaufscenter an der Oppelner Straße stehen.

“Ein Ziel unserer Strategie bleibt unsere zuverlässige Ansprechbarkeit für die Bürger vor Ort – diese werden wir durch unsere Aktivitäten noch weiter verbessern”, resümierte Leitender Polizeidirektor Pfau seine Darstellungen.

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