#NWO: Task Force kündigt weltweite Regulierung von Kryptowährungen an

Die Financial Action Task Force (FATF) versteht sich als das international führende Gremium zur Bekämpfung von Geldwäsche und hat ihren Sitz bei der OECD in Paris.

Nach Berichten von Reuters will die FATF den Kryptowährungen an den Kragen und weltweite Regulierungsstandards einführen. Kryptobörsen und Unternehmen bräuchten dann Lizenzen, die von den Staaten verwalten würden und sich an den internationalen Standards orientieren sollen. Damit will man der Geldwäschekriminalität vorbeugen und die Rechtssicherheit für Kunden und Anleger erhöhen.

Das Frankfurter OLG urteilte neulich noch, dass der Handel mit Kryptowährungen in Deutschland nicht erlaubnispflichtig sei. Die Begründung: Bitcoin seien weder Finanzinstrumente noch Rechnungseinheiten. (1) Für den Betreiber von bitcoin.de, Oliver Flaskämper, klingt das absurd und würde bedeuten, dass in Zukunft auch in Deutschland Bitcoin-Geldautomaten aufgestellt werden könnten und man sich den in der Vergangenheit geleisteten bürokratischen Aufwand hätte sparen können. Doch die Ankündigung der FATF weist in eine andere Richtung.

Während in manchen Ländern Kryptobörsen reguliert und wie in China ganze Plattformen verboten wurden, wichen zahlreiche Startups nach Kanada aus. Damit könnte Schluss sein, wenn sich die FATF durchsetzt. Der Traum von den freien Kryptowährungen, dem Geld ohne Banken, wäre ausgeträumt. Tatsächlich gewinnt die Blockchaintechnologie immer mehr an Bedeutung, so setzen erste Versicherungen, aber auch Energieversorger auf die Blockchain, auch Währungen, wie der Euro könnten künftig damit verwaltet werden. Kritiker fürchten schon seit langem, dass die Kryptowährungen als trojanisches Pferd im Kampf gegen das Bargeld dienen und die Begründung “Geldwäsche” lässt vermuten, dass es genau darum geht. Da die Blockchaintechnologie vollständige Transparenz ermöglicht, sind Kryptowährungen alles andere, nur nicht anonym und somit für Geldwäscher nicht interessanter als andere Währungen.