Terror: Jihadistin „Jennifer W.“ festgenommen – sie patrouillierte für den IS als „Sittenpolizistin“

Die Generalbundesanwaltschaft teilt mit, dass die 27-jährige deutsche Staatsangehörige Jennifer W. im Regierungsbezirk Schwaben festgenommen und zudem ihre Wohnung der Beschuldigten im Landkreis Vechta durchsucht wurde.

Sie sei dringend verdächtig, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“ beteiligt zu haben, heißt es weiter.

Ende August 2014 soll sie die Bundesrepublik Deutschland verlassen haben, um sich der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“ anzuschließen. Über die Türkei und Syrien reiste sie im September 2014 in den Irak ein und gliederte sich unmittelbar danach in die Entscheidungs- und Befehlsstruktur des „IS“ ein.

Fortan patrouillierte die „Jennifer W.“ für die „Sittenpolizei“ des „IS“ abends in den Parks der irakischen Städte Falludscha und Mossul. Ihre Aufgabe war es darauf zu achten, dass Frauen die von der Terrororganisation aufgestellten Verhaltens- und Bekleidungsvorschriften einhalten. Als monatliche Entlohung erhielt Jennifer W. hierfür vom „IS“ zwischen 70 und 100 US-Dollar.

Ende Januar 2016 suchte die Verdächtige die Deutsche Botschaft in Ankara auf und beantragte dort neue Ausweispapiere. Beim Verlassen des Botschaftsgebäudes wurde sie von Angehörigen türkischer Sicherheitsbehörden festgenommen. Wenige Tage später wurde sie in die Bundesrepublik Deutschland abgeschoben. Seither habe es sich die Verdächtige zum Ziel gesetzt, in das Herrschaftsgebiet des „IS“ zurückzukehren. Seit Samstag befindet sich „Jennifer W.“ in Untersuchungshaft.

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