Teure Energiewende: Windkraft erzielt 17,7 Milliarden Umsatz

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Windrad - Foto: freie-presse.net
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Im Jahr 2016 erzielten die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors in Deutschland 17,7 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung, Installation und Wartung von Windkraftanlagen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Das entsprach 25,2 % des Gesamtumsatzes mit Umweltschutzgütern.

Der Großteil der Umsätze mit Gütern und Leistungen der Windkraft (14,6 Milliarden Euro beziehungsweise 83,0 %) wurde mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für Onshore-Windkraftanlagen erwirtschaftet. Vergleichsweise geringe Umsätze (3,0 Milliarden Euro beziehungsweise 17,0 %) entfielen auf Produkte im Bereich Offshore-Windkraft.

Die Windkraftbranche in Deutschland ist überwiegend auf den Inlandsmarkt ausgerichtet. So wurden im Jahr 2016 mit 12,5 Milliarden Euro mehr als zwei Drittel (70,6 %) der Umsätze mit der Herstellung, Installation und Wartung von Windkraftanlagen im Inland erzielt. Lediglich 5,2 Milliarden Euro (29,4 %) wurden im Ausland erwirtschaftet.

Was die Zahlen verschweigen: Damit dieser Umsatz jedoch überhaupt generiert werden kann, wird der deutsche Steuerzahler und Stromkunde heftig zur Kasse gebeten.

Eike berichtet: Bei der Fragestunde im Deutschen Bundestag führen drei Abgeordnete der AfD die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulz vor. Auf einfache klar formulierte Fragen gibt sie im besten Politchinesich nur ausweichende, phrasenhafte Antworten, die mit keinem Wort auf die Fragen eingehen.

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