Theresa May – public domain

Klug haben die Parlamentarier abgestimmt. Warum sollten sie den Forderungen der EU auch nachkommen und Theresa Mays ungeschickte Verhandlungstaktik unterstützen? Jetzt muss sich die EU einen Schritt auf die Briten zubewegen und ein neues Angebot formulieren, wenn man den willens ist, einen harten Brexit zu vermeiden. Vielleicht will man auch ein Exempel statuieren oder hofft, die Briten überlegen sich im letzten Moment doch noch einmal, ob sie nicht besser drin bleiben. Das würde einen deutlichen Prestigezuwachs für die Brüsseler Schnaps- und Haarwuschelgesellschaft bedeuten, mehr aber auch nicht.

Kommt es zum harten Brexit ohne dass die EU einlenkt, sind Junckers Jungs Anwärter auf den nächsten Darwin-Award. Theresa hat erstmal ihren persönlichen Mayday erlebt und ist deshalb aber noch lange nicht von der politischen Bühne verschwunden. Dass es ein heftiges Rangeln auf allen Seiten geben wird, war kein Geheimnis und liegt in der Natur der Sache. Jemand wird die bitteren Pillen schlucken müssen, die der Brexit für alle Verhandlungspartner bereit hält – das Sahnehäubchen gibt es erst zum Schluss – dann nämlich wenn Euro und EU am Ende sind und es endlich wieder aufwärts gehen kann.

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