Trockenheit: Bauernpräsident fordert Ausrufung des Notstands

Der Deutsche Bauernverband befürchtet wegen der anhaltenden Trockenheit deutschlandweit Ernteausfälle von durchschnittlich zwanzig Prozent.

Verbandspräsident Joachim Rukwied sagte im Inforadio vom rbb am Mittwoch, in einigen Regionen Brandenburgs könnten die Ernteausfälle sogar bis zu 70 Prozent betragen.

Er forderte deshalb die Politik auf, den Notstand auszurufen. Rukwied erklärte, dies sei nötig als rechtliche Voraussetzung für schnelle finanzielle Hilfen für Betriebe, die 30 Prozent geringere Erntemengen einfahren als im Schnitt der vergangenen drei Jahre. „Das gleicht natürlich die Ausfälle nicht aus, ist aber notwendig, damit die Betriebe eine Zukunft haben“, sagte Rukwied.

Zudem müsse es Landwirten erlaubt sein, eine steuerfreie Rücklage aus dem Gewinn in guten Jahren zu bilden. Diese könne die Liquidität in schlechten Jahren sichern.

12 Kommentare

  1. Die Sprühdosen am Himmel sind sehr verdächtig. Soll zusätzlich noch eine Lebensmittelkrise geplant sein, um den „freien“ und mittelständischen Bauern den Rest zu geben???! Wer weiß…

    1. Nur die Dummen und Verschwörungstheoretiker glauben an Chemtrails.

      Nur die Blinden können sie nicht sehen!

  2. Zu DDR-Zeiten gab es, in der Bevölkerung, mal einen guten Spruch:

    „Die vier Feinde der sozialistischen Landwirtschaft – Frühling, Sommer, Herbst und Winter“

    Heute sind die Schlaggrößen, die Bestände in Tier-Intensivhaltungen oft wesentlich größer, als in der untergegangenen DDR. Es wird jetzt überwiegend zu Weltmarktpreisen produziert.

    Darüber hinaus gibt es üppige EU-Gelder, Zuwendungen des Bundes, der Länder und Komunen. Es gibt für die Landwirtschaft spezielle steuerliche Vergünstigungen, die nur dort greifen.

    Wenn die Erträge gut sind, dann wird exportiert und dafür gibt es dann noch von „Oben“ sehr großzügige staatliche Zuschüsse – die letztendlich wieder vom Steuerzahler kommen. So macht man die Landwirtschaft in den Importeur-Ländern kaputt und kann gleichzeitig auf dem Binnenmarkt die Preise unverändert hoch halten.

    Als es vor wenigen Jahren eine minimale Kritik in den MSM an diesen Praktiken gab, verhöhnte der Bauernpräsident die Verbraucher, sie sollten doch erstmal die Marktwirtschaft begreifen!

    Nun, die Verbraucher wissen längst was Marktwirtschaft bedeutet. Lieber Bauernpräsident und Großagrarier, die Zeit wird kommen, dass man Euch aus Eurem, alimentierten und subventionierten, Schlaraffenland holt und Ihr wieder tatsächliche unternehmerische Qualitäten entwickeln müsst.

    Ansonsten erinnert mich Euer Verhalten an das von verzogenen, störrschen Kindern, die unfähig geworden sind, ein selbstbestimmtes, verantwortungsvolles Leben, im Einklang mit der Realität, zu führen.

    Außerdem ist Euch jegliche Empathie, außerhalb Eures internen Dunstkreises der Gewinnmaximierung, abhanden gekommen.

  3. Die Sprühdosen am Himmel sind sehr verdächtig. Soll zusätzlich noch eine Lebensmittelkrise geplant sein, um den „freien“ und mittelständischen Bauern den Rest zu geben???! Wer weiß…

    1. Nur die Dummen und Verschwörungstheoretiker glauben an Chemtrails.

      Nur die Blinden können sie nicht sehen!

  4. Zu DDR-Zeiten gab es, in der Bevölkerung, mal einen guten Spruch:

    „Die vier Feinde der sozialistischen Landwirtschaft – Frühling, Sommer, Herbst und Winter“

    Heute sind die Schlaggrößen, die Bestände in Tier-Intensivhaltungen oft wesentlich größer, als in der untergegangenen DDR. Es wird jetzt überwiegend zu Weltmarktpreisen produziert.

    Darüber hinaus gibt es üppige EU-Gelder, Zuwendungen des Bundes, der Länder und Komunen. Es gibt für die Landwirtschaft spezielle steuerliche Vergünstigungen, die nur dort greifen.

    Wenn die Erträge gut sind, dann wird exportiert und dafür gibt es dann noch von „Oben“ sehr großzügige staatliche Zuschüsse – die letztendlich wieder vom Steuerzahler kommen. So macht man die Landwirtschaft in den Importeur-Ländern kaputt und kann gleichzeitig auf dem Binnenmarkt die Preise unverändert hoch halten.

    Als es vor wenigen Jahren eine minimale Kritik in den MSM an diesen Praktiken gab, verhöhnte der Bauernpräsident die Verbraucher, sie sollten doch erstmal die Marktwirtschaft begreifen!

    Nun, die Verbraucher wissen längst was Marktwirtschaft bedeutet. Lieber Bauernpräsident und Großagrarier, die Zeit wird kommen, dass man Euch aus Eurem, alimentierten und subventionierten, Schlaraffenland holt und Ihr wieder tatsächliche unternehmerische Qualitäten entwickeln müsst.

    Ansonsten erinnert mich Euer Verhalten an das von verzogenen, störrschen Kindern, die unfähig geworden sind, ein selbstbestimmtes, verantwortungsvolles Leben, im Einklang mit der Realität, zu führen.

    Außerdem ist Euch jegliche Empathie, außerhalb Eures internen Dunstkreises der Gewinnmaximierung, abhanden gekommen.

  5. Passend zu Thema hat der Zyklenanalytiker Martin Armstrong (setze ich als bekannt voraus) in seinem heutigen Artikel
    auf den realen Klimawandel hingewiesen. Ich stelle den Artikel komplett übersetzt ein. Aussagen die Armstrong macht sollte man sehr ernst nehmen, keine persönlichen Aussagen von ihm sondern seine Computermodelle.
    Hier nun der übersetze Artikel:

    Der Klimawandel ist real – Dürren, dauert es 8,6 Jahre? (Do Droughts Last 8.6 Years?)
    Blog/Klima
    Geschrieben 26. Juli 2018 von Martin Armstrong

    Es ist an der Zeit, den Klimawandel wirklich zu untersuchen, denn was unser Computer voraussagt, ist wie ein dramatischer Anstieg der Volatilität oder ein Panikzyklus, um genauer zu sein. Was soll das heißen? Wir werden auf beiden Seiten Extreme erleben. Sie werden Rekordtemperaturen im Sommer von über 100 Fahrenheit (=über 37 Grad Celsius) und im Winter bitterkaltes Gefrieren sehen. Die Beimischung dieser Art von Trend spielt mit der Ernte die Hölle. Wir haben es mit schweren Dürren zu tun. In Australien sehen wir uns Dürrebedingungen an, die mit der „Föderationsdürre“ der späten 1880er und frühen 1890er Jahre übereinstimmen. Dies trug auch zum Anstieg des Sozialismus bei. In den Outbackgebieten von New South Wales, Queensland, Victoria und Südaustralien gab es eine große Dürre, die viele Tiere tötete. Es gab einen großen Verlust an Vegetation, der zu Erosion und einer Staubschale führte. Viele einheimische essbare Pflanzenarten verschwanden mit verheerenden Folgen. Zwischen 1895 und 1903 gab es eine große Dürre, die den größten Teil des Landes traf. Sie nannten es die „Föderationsdürre“, die interessanterweise 8,6 Jahre dauerte.

    Die American Dust Bowl wurde auch als „The Dirty Thirty Thirties“ bekannt, die 1930 begann. Regelmäßige Regenfälle kehrten erst Ende 1939 in die Region zurück, wodurch die Dust Bowl Jahre endgültig zu Ende gingen. Die schwere Dürre traf 1930 den Mittleren Westen und die südliche Tiefebene. Dies führte zu großen Staubstürmen, die im folgenden Jahr 1931 mit der Staatsschuldenkrise begannen. Bis 1934 waren schätzungsweise 35 Millionen Hektar ehemals bewirtschaftete Fläche für die Landwirtschaft völlig unbrauchbar gemacht worden. Weitere 125 Millionen Hektar verloren schnell ihren Mutterboden. Wieder einmal haben wir einen Zeitraum von 8,6 Jahren.

    Die nächste Dürre, die Ende 1949 begann, setzte sich Ende 1957 bis Anfang 1958 fort und dauerte erneut 8,6 Jahre. Dies war auch eine schwere Dürre in den Vereinigten Staaten. Es begann in den späten 1940er Jahren im Südwesten der Vereinigten Staaten, die in den Jahren 1950 und 1951 nach New Mexico und Texas expandierten. Die Dürre traf die Central Plains, den Mittleren Westen und einige der Rocky Mountain States sehr hart, insbesondere zwischen 1953 und 1957. Während 1956 verbreitete es sich auf Teile von Zentralnebraska. Von 1950 bis 1957 erlebte Texas die schwerste Dürre in der Geschichte. Als die Dürre endete, waren 244 der 254 Grafschaften von Texas zu Katastrophengebieten erklärt worden. Kalifornien wurde auch sehr hart getroffen, da einige natürliche Seen 1953 vollständig austrockneten. Es war Südkalifornien, das von der Dürre in den Jahren 1958-1959 hart getroffen wurde. Es gab auch einen weit verbreiteten Staubsturm, wie es während der Dust Bowl der Fall war, der die Plains mit Winden von bis zu 161 km (100 mph), die bis zu 3 Fuß (einen Meter) in die Tiefe reichten, traf.

    Aus konjunktureller Sicht ist der Dürrezyklus im Jahr 2017 aufgetaucht. Den Höhepunkt erwarten wir erst im Jahr 2025.

    https://www.armstrongeconomics.com/world-news/climate/climate-change-is-real-do-droughts-last-8-6-years/

  6. Passend zu Thema hat der Zyklenanalytiker Martin Armstrong (setze ich als bekannt voraus) in seinem heutigen Artikel
    auf den realen Klimawandel hingewiesen. Ich stelle den Artikel komplett übersetzt ein. Aussagen die Armstrong macht sollte man sehr ernst nehmen, keine persönlichen Aussagen von ihm sondern seine Computermodelle.
    Hier nun der übersetze Artikel:

    Der Klimawandel ist real – Dürren, dauert es 8,6 Jahre? (Do Droughts Last 8.6 Years?)
    Blog/Klima
    Geschrieben 26. Juli 2018 von Martin Armstrong

    Es ist an der Zeit, den Klimawandel wirklich zu untersuchen, denn was unser Computer voraussagt, ist wie ein dramatischer Anstieg der Volatilität oder ein Panikzyklus, um genauer zu sein. Was soll das heißen? Wir werden auf beiden Seiten Extreme erleben. Sie werden Rekordtemperaturen im Sommer von über 100 Fahrenheit (=über 37 Grad Celsius) und im Winter bitterkaltes Gefrieren sehen. Die Beimischung dieser Art von Trend spielt mit der Ernte die Hölle. Wir haben es mit schweren Dürren zu tun. In Australien sehen wir uns Dürrebedingungen an, die mit der „Föderationsdürre“ der späten 1880er und frühen 1890er Jahre übereinstimmen. Dies trug auch zum Anstieg des Sozialismus bei. In den Outbackgebieten von New South Wales, Queensland, Victoria und Südaustralien gab es eine große Dürre, die viele Tiere tötete. Es gab einen großen Verlust an Vegetation, der zu Erosion und einer Staubschale führte. Viele einheimische essbare Pflanzenarten verschwanden mit verheerenden Folgen. Zwischen 1895 und 1903 gab es eine große Dürre, die den größten Teil des Landes traf. Sie nannten es die „Föderationsdürre“, die interessanterweise 8,6 Jahre dauerte.

    Die American Dust Bowl wurde auch als „The Dirty Thirty Thirties“ bekannt, die 1930 begann. Regelmäßige Regenfälle kehrten erst Ende 1939 in die Region zurück, wodurch die Dust Bowl Jahre endgültig zu Ende gingen. Die schwere Dürre traf 1930 den Mittleren Westen und die südliche Tiefebene. Dies führte zu großen Staubstürmen, die im folgenden Jahr 1931 mit der Staatsschuldenkrise begannen. Bis 1934 waren schätzungsweise 35 Millionen Hektar ehemals bewirtschaftete Fläche für die Landwirtschaft völlig unbrauchbar gemacht worden. Weitere 125 Millionen Hektar verloren schnell ihren Mutterboden. Wieder einmal haben wir einen Zeitraum von 8,6 Jahren.

    Die nächste Dürre, die Ende 1949 begann, setzte sich Ende 1957 bis Anfang 1958 fort und dauerte erneut 8,6 Jahre. Dies war auch eine schwere Dürre in den Vereinigten Staaten. Es begann in den späten 1940er Jahren im Südwesten der Vereinigten Staaten, die in den Jahren 1950 und 1951 nach New Mexico und Texas expandierten. Die Dürre traf die Central Plains, den Mittleren Westen und einige der Rocky Mountain States sehr hart, insbesondere zwischen 1953 und 1957. Während 1956 verbreitete es sich auf Teile von Zentralnebraska. Von 1950 bis 1957 erlebte Texas die schwerste Dürre in der Geschichte. Als die Dürre endete, waren 244 der 254 Grafschaften von Texas zu Katastrophengebieten erklärt worden. Kalifornien wurde auch sehr hart getroffen, da einige natürliche Seen 1953 vollständig austrockneten. Es war Südkalifornien, das von der Dürre in den Jahren 1958-1959 hart getroffen wurde. Es gab auch einen weit verbreiteten Staubsturm, wie es während der Dust Bowl der Fall war, der die Plains mit Winden von bis zu 161 km (100 mph), die bis zu 3 Fuß (einen Meter) in die Tiefe reichten, traf.

    Aus konjunktureller Sicht ist der Dürrezyklus im Jahr 2017 aufgetaucht. Den Höhepunkt erwarten wir erst im Jahr 2025.

    https://www.armstrongeconomics.com/world-news/climate/climate-change-is-real-do-droughts-last-8-6-years/

Kommentare sind geschlossen.