Umstieg auch für Laien problemlos: Mit Linux den Bundestrojaner aussperren


Man kann auf viele Arten Widerstand leisten. Durch bewussten Konsum, dem Ausschalten des Fernsehers bei Propagandasendungen bis hin zu völligem Boykott und dem Verzicht auf bargeldlosen Zahlungsverkehr, um nur einige Beispiele zu nennen. Wer sich im Internet informiert, statt dem Staatsfunk zu vertrauen, kommt aber nicht daran vorbei, ein Smartphone oder einen PC zu nutzen. Ein aktuelles Androidhandy oder ein iPhone lässt sich gegen die Datenspione nur absichern, wenn man es ausschaltet, wobei der nicht mehr entfernbare Akku vollständig entladen sein muss. Experten schlagen vor, solche Geräte in Alufolie zu wickeln und in ein Gefrierfach zu legen, wenn man nicht will, dass ein vertrauliches Wort mitgehört werden kann. Ab dem 1. April ist man auch vor Überwachung in Neuwagen nicht mehr sicher. Die gesetzlich vorgeschriebene Simkarte kann als Einfallstor für die Geheimdienste genutzt werden, wenn man in Verdacht gerät und ein Richter solchen Maßnahmen zustimmt. Da hilft nur noch, so lange wie möglich den alten Wagen behalten.

Einzig Zuhause am guten alten PC oder Notebook kann man selbst noch für etwas mehr Sicherheit sorgen. Die Betriebssysteme von Apple oder Microsoft schnüffeln seit je her ihre Nutzer aus, die dafür auch noch zur Kasse gebeten werden. Den Quellcode kennen nur die Programmierer dieser großen Konzerne, ob von Haus aus Hintertürchen für die Geheimdienste eingebaut werden, können nur versierte Experten überprüfen. Gerüchte über solche Backdoors geistern schon lange durch das Netz, allgemein bekannt ist, dass besonders Windows auch für allerlei Hackangriffe durch Kriminelle anfällig ist. Beim kostenlosen Linux sieht das ganz anders aus. Doch immer noch glauben viele Nutzer, vor allem die Laien unter kritischen Bürgern, dass Linux nur ein Betriebssystem für Nerds ist und man umfangreiche Kenntnisse braucht, wenn man es einsetzen will. Das ist schon lange nicht mehr der Fall. Hier eine kleine Anleitung, wie auch absolute “Newbies” ganze einfach auf Linux umsteigen können.

Linux-Umstieg auch für Laien

Linux Mint ist eine Distribution, die alles an Bord hat, was der Heimanwender braucht. Kostenloses Office, das mit allen Formaten kompatibel ist, Email, Browser und verschiedene Grafikbearbeitungstools. Es läuft besonders gut auf älteren Geräten, bei den allerneusten fehlt manchmal für das ein oder andere Gerät ein Treiber, aber das kann man alles vor der Installation testen.

Hier die aktuelle Version herunterladen. Die beliebteste Variante ist Linux Mint mit dem Cinnamon Desktop. Die 32-bit Version ist meist nur für uralte Geräte gedacht, ob der alte Windows-PC auch für 64-bit geeignet ist, erfährt man mit einem Blick in den Systemeinstellungen.

Nach dem Download kann man das Abbild der Installations-CD auf einen Stick laden, dazu braucht es etwas mehr Kenntnisse, oder auf eine DVD brennen. Wer ganz unsicher ist, kann sich die aktuelle Scheibe auch bestellen.

Linux vor der Installation testen

Die InstallationsDVD einlegen, den PC starten und den “Bootmanager” aufrufen, falls nicht das DVD Laufwerk als Bootlaufwerk ausgewählt ist. Dazu muss man häufig die Taste F8, manchmal auch F2 oder Entf während des Startvorgangs drücken. Meistens kommt auch ein solcher Hinweis auf dem schwarzen Bildschirm. So dann das Bootmenue erscheint, wählt man an erste Stelle das DVD Laufwerk, bestätigt die Auswahl und schon lädt das Linux Mint in der Live-Version zum Ausprobieren.

Wenn alles funktioniert hat, sehen Sie nun einen Desktop mit einer Startleiste, wie man es von älteren Windows-Versionen kennt. Sollte ein Treiber, beispielsweise für eine Grafikkarte oder einen Wlan-Stick nicht an Bord sein, erscheint direkt im Livebetrieb dazu eine Fehlermeldung. Bleibt diese Fehlermeldung aus, dann ist das Gerät zu 100 Prozent für Linux Mint geeignet. Sie können erst einmal alle Funktionen testen und dann auf das Symbol “Linux Mint” installieren klicken.

Die Installation

Für absolute Sicherheit bringt es nichts, wenn man Linux neben Windows installiert. Alle wichtigen Dateien sollte man vorher auf einem externen Laufwerk sichern. Sobald man die Installation gestartet hat, dabei sollte man sich natürlich mit dem Internet verbinden, gibt es mehrere Optionen zur Auswahl. FESTPLATTE LÖSCHEN UND LINUX MINT INSTALLIEREN trifft beim Komplettumstieg am meisten zu. Die weiteren Schritte sind selbst erklärend und wirklich sehr einfach. Es empfiehlt sich, auch die Option LINUX MINT VERSCHLÜSSELN auszuwählen und dafür ein leicht zu merkendes Kennwort zu vergeben. Nach ein paar weiteren Eingaben ist die Installation fertig und Linux läuft.

Was ist sicherer oder besser an Linux?

Es gibt (fast) keine Viren für Linux, kaum Gefahr durch Fishing Mails mit schädlichen Anhängen und auch der Bundestrojaner kann seinen Weg nicht in das sicherste Betriebssystem der Welt finden. Wenn die Überwacher Ihnen auf die Finger schauen wollen, dann geht das nur über den Einsatz von Hardware oder über das Internet bzw. beim Provider. Vor Schnüffelei ist man sicher, solange man ihr nicht zustimmt. Wenn Sie sich über Linux bei einem sozialen Netzwerk anmelden oder Google als Suchmaschine nutzen, werden ihre Daten genauso abgegriffen, wie bei einem Windows-PC, das sollte man bedenken.

Dennoch können schädliche Programme nicht ohne weiteres in ihr System gelangen und sich unbemerkt installieren. Der Grund dafür ist die Rechteverwaltung bei Linux. Vor jedem Eingriff werden Sie aufgefordert, das Passwort einzugeben, ohne das bei Linux gar nichts läuft. So bekommen Sie immer mit, wenn sich ein Programm einnisten will. Gefahr droht bei Linux eher von Software, die nicht aus den offiziellen Paketquellen stammt. Für Laien kommt aber eine Installation aus fremden Quellen, bei denen man häufig über die Kommandozeile arbeiten muss, sowieso nicht in Betracht.

Der Quellcode von Linux ist Open Source. In der riesigen Entwicklercommunity wird regelmäßig nach Schwachstellen geforscht, Hintertüren würden früher oder später auffallen, aber natürlich gibt es keine absolute Sicherheit, wenn bereits in den Prozessoren seitens der Hersteller mit Absicht oder aus Fahrlässigkeit an der Sicherheit geschlampt wurde.

Besser an Linux ist vor allem, dass man die Softwaregiganten nicht aktiv unterstützt. Ungefähr 90 Prozent aller Heim-PCs laufen mit Windows. Solange Linux so klein bleibt, ist es weniger für kriminelle Hacker interessant. Ich setze seit Jahren fast ausschließlich Linux-Systeme ein und habe auch absoluten Laien immer mal gerne den alten PC damit wieder flott und sicherer gemacht. Kaum jemand hatte Schwierigkeiten mit dem Umstieg.

Mehr Informationen und Anleitungen findet man im deutschsprachigen Forum: https://www.linuxmintusers.de/

34 Kommentare

  1. Die Computer-Software-Industrie hat es geschafft, die User zu Lemmingen erziehen.
    Als mein Windows XP nicht mehr wollte, hatte ich noch eine Linux-CD als Notfall-Option zur Hand.
    Seit dieser Zeit arbeite ich privat fast nur noch mit Linux.
    Das einzige Problem sind die Treiber für externe Geräte, das ist manchmal ein Knackpunkt, der in Einzelfällen Windows oder OS nötig macht.
    Manche Firmen bieten keine Treiber auf den Installationsmedien für Linux an, weil man zur Computer-Mafia gehört.
    Bei der Gelegenheit, Heiko und Kahane,fiXXt euch ins Knie!

      1. Drucker, und sonst nix?
        Es gibt noch viele andere Gerätschaften, oder da gibt es definitiv keine Linux-Treiber.
        Schon mal nachgedacht?

        1. Mein uralter Brother Drucker-Scanner geht nicht unter Linux.
          Dafür gibt es Abhilfe. Man lädt Treiber für Linux auf der Brother-Webseite runter und installiert sie gemäß Anleitungen, die überall gefunden werden können.

          Die meisten Geräte funktionieren direkt unter Linux.
          Ich sehe da null Probleme.

          Und wenn etwas nur unter Windows läuft, installiert man eben Windows neben Linux.
          Habe ich auf all meinen Computern aus bestimmten Gründen.

  2. Dem stimme ich voll zu, Noch effektiver ist ein LINUX-Live Systen auf CD/DVD (je nach Grösse) und ohne jede Festplatte ;o)). Auf CD/DVD lässt sich kein Bundestrojaner abspeichern ;o))
    Benutze ich z.B. für Online-Banking.Alle Linux-Varianten bieten so ein Live-System an. Lässt sich von jedem Anfänger leicht bedienen.

    1. Richtig!
      Mit der Live-CD/DVD ist man am sichersten unterwegs. Bei USB-sticks bin ich mir nicht so sicher da prinzipiell wiederbeschreibbar.
      Bin seit 2014/15 Linuxnutzer!

  3. Ich meine mich zu erinnern, dass auch mindestens eine Linux Version mit verdächtigem Kernel (Programmkern) existiert hat. Da das Programm von Freiwilligen gepflegt wird, ist es für die großen Volksverräter-Dienste kein Problem, ihre Leute ins Projekt einzuschleusen und Sicherheitsrelevante Teile selbst zu programmieren.

    Ich würde mich daher stets so verhalten, als wenn ich überwacht würde, auch wenn ich Linux verwende.

    Linux ist v.a. deswegen sicherer, weil es aufgrund der geringen Verbreitung für Kriminelle relativ wenige Anreize gibt, Würmer und Trojaner für Linux zu entwickeln. Die kommerziellen Angreifer wählen v.a. die Massenprodukte.

    Aber auch Linux hat mit 100% Sicherheit “Fehler”, die einen Zugriff ermöglichen. Denn es ist auch bei gutem Willen unmöglich ein so großes Programm zu schreiben ohne dabei Sicherheitslücken zu produzieren. Denn ab einer gewissen Größe, wird es unmöglich alle Zustände und Kombinationen des Programmcodes zu testen. Zudem gibt es tausende Programme, die man auf Linux installieren kann, die möglicherweise dabei einen sauberen Programmkern infizieren. Und mehr als ein paar Basis-Programme möchte man ja auch unter Linux nutzen.

    Ich hatte vor kurzem einen Trojaner auf meinem Windows und nachdem ich den entfernt hatte, kriegte ich plötzlich massenweise Spam aus der Ukraine und Südamerika (ca. 10. Emails pro Tag), die mich auf irgendwelche “Infektionswebseiten” locken wollten. Zufall oder nicht? Es schadet nicht, den Computer ab und zu im abgesicherten Modus laufen zu lassen und nach verdächtigen Programmen suchen zu lassen.

    Ansonsten empfehle ich Truecrypt zum Verschlüsseln der Daten. Denn bisher wurde offiziell TrueCrypt noch in keinem Fall von den Behörden geknackt. Selbst Leute, die aktiv verbotenes Filesharing betrieben haben, deren IP dabei geloggt und deren Computer dann bei Hausdurchsuchungen mitgenommen wurden, konnten bei Nutzung von TrueCrypt nicht überführt werden.

    Die Dienste mögen genau wissen, was auf dem Computer ist, aber sie haben keine Möglichkeit das auch vor Gericht zu beweisen, wenn man die eigenen Daten schützt.

    Und um es den Diensten etwas schwerer zu machen, kann man auch verschiedene Betriebssystem paralell und auf mehreren Geräten installieren, und bei kritischer Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen wechseln.

    Daneben bietet sich PGP verschlüsselung der Emails an. Obwohl man davon ausgehen kann, dass die geknackt werden kann. Hier erhöht man vermutlich nur die Priorität der Überwachung. Aber man kann immerhin sicher sein, dass man den Absender der Email zweifelsfrei erkennen kann.

  4. Die Computer-Software-Industrie hat es geschafft, die User zu Lemmingen erziehen.
    Als mein Windows XP nicht mehr wollte, hatte ich noch eine Linux-CD als Notfall-Option zur Hand.
    Seit dieser Zeit arbeite ich privat fast nur noch mit Linux.
    Das einzige Problem sind die Treiber für externe Geräte, das ist manchmal ein Knackpunkt, der in Einzelfällen Windows oder OS nötig macht.
    Manche Firmen bieten keine Treiber auf den Installationsmedien für Linux an, weil man zur Computer-Mafia gehört.
    Bei der Gelegenheit, Heiko und Kahane,fiXXt euch ins Knie!

      1. Drucker, und sonst nix?
        Es gibt noch viele andere Gerätschaften, oder da gibt es definitiv keine Linux-Treiber.
        Schon mal nachgedacht?

        1. Mein uralter Brother Drucker-Scanner geht nicht unter Linux.
          Dafür gibt es Abhilfe. Man lädt Treiber für Linux auf der Brother-Webseite runter und installiert sie gemäß Anleitungen, die überall gefunden werden können.

          Die meisten Geräte funktionieren direkt unter Linux.
          Ich sehe da null Probleme.

          Und wenn etwas nur unter Windows läuft, installiert man eben Windows neben Linux.
          Habe ich auf all meinen Computern aus bestimmten Gründen.

  5. Dem stimme ich voll zu, Noch effektiver ist ein LINUX-Live Systen auf CD/DVD (je nach Grösse) und ohne jede Festplatte ;o)). Auf CD/DVD lässt sich kein Bundestrojaner abspeichern ;o))
    Benutze ich z.B. für Online-Banking.Alle Linux-Varianten bieten so ein Live-System an. Lässt sich von jedem Anfänger leicht bedienen.

    1. Richtig!
      Mit der Live-CD/DVD ist man am sichersten unterwegs. Bei USB-sticks bin ich mir nicht so sicher da prinzipiell wiederbeschreibbar.
      Bin seit 2014/15 Linuxnutzer!

  6. Leider ist der Deutsche Linux Kernel kompromitiert worden. Es gibt einen speziellen Kernel nur für Deutschland. Es ist sogar verboten innerhalb Deutschlands, den Download eines anderes Kernels anzubieten.
    Das ganze läuft seit 2 Jahren.
    Aktuelle Staatstrojaner scheint der Kernel nachzuladen.
    Nachzulesen bei Heise, vor ca.1 Jahr.

    Wenn Linux, dann mit einem Kernel aus einer anderen Quelle…

    1. Bitte seriöse Quellen für diese wahnwitzige Behauptung, der “Deutsche Linux Kernel” sei kompromitiert worden.
      Ich nutze Linux seit Jahren und lese viel auf Linux-Foren.
      Da ist nichts dergleichen zu finden und das sind meistens Computer Freaks.

      Wenn es da auch nur den Hauch eines begründeten Verdachts geben würde, würden sich alle Linux-Freaks längst damit befassen.

      Ich halte Ihren Kommentar deshalb für eine Fake-News, eine Irreführung der Leser.

  7. Ich meine mich zu erinnern, dass auch mindestens eine Linux Version mit verdächtigem Kernel (Programmkern) existiert hat. Da das Programm von Freiwilligen gepflegt wird, ist es für die großen Volksverräter-Dienste kein Problem, ihre Leute ins Projekt einzuschleusen und Sicherheitsrelevante Teile selbst zu programmieren.

    Ich würde mich daher stets so verhalten, als wenn ich überwacht würde, auch wenn ich Linux verwende.

    Linux ist v.a. deswegen sicherer, weil es aufgrund der geringen Verbreitung für Kriminelle relativ wenige Anreize gibt, Würmer und Trojaner für Linux zu entwickeln. Die kommerziellen Angreifer wählen v.a. die Massenprodukte.

    Aber auch Linux hat mit 100% Sicherheit “Fehler”, die einen Zugriff ermöglichen. Denn es ist auch bei gutem Willen unmöglich ein so großes Programm zu schreiben ohne dabei Sicherheitslücken zu produzieren. Denn ab einer gewissen Größe, wird es unmöglich alle Zustände und Kombinationen des Programmcodes zu testen. Zudem gibt es tausende Programme, die man auf Linux installieren kann, die möglicherweise dabei einen sauberen Programmkern infizieren. Und mehr als ein paar Basis-Programme möchte man ja auch unter Linux nutzen.

    Ich hatte vor kurzem einen Trojaner auf meinem Windows und nachdem ich den entfernt hatte, kriegte ich plötzlich massenweise Spam aus der Ukraine und Südamerika (ca. 10. Emails pro Tag), die mich auf irgendwelche “Infektionswebseiten” locken wollten. Zufall oder nicht? Es schadet nicht, den Computer ab und zu im abgesicherten Modus laufen zu lassen und nach verdächtigen Programmen suchen zu lassen.

    Ansonsten empfehle ich Truecrypt zum Verschlüsseln der Daten. Denn bisher wurde offiziell TrueCrypt noch in keinem Fall von den Behörden geknackt. Selbst Leute, die aktiv verbotenes Filesharing betrieben haben, deren IP dabei geloggt und deren Computer dann bei Hausdurchsuchungen mitgenommen wurden, konnten bei Nutzung von TrueCrypt nicht überführt werden.

    Die Dienste mögen genau wissen, was auf dem Computer ist, aber sie haben keine Möglichkeit das auch vor Gericht zu beweisen, wenn man die eigenen Daten schützt.

    Und um es den Diensten etwas schwerer zu machen, kann man auch verschiedene Betriebssystem paralell und auf mehreren Geräten installieren, und bei kritischer Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen wechseln.

    Daneben bietet sich PGP verschlüsselung der Emails an. Obwohl man davon ausgehen kann, dass die geknackt werden kann. Hier erhöht man vermutlich nur die Priorität der Überwachung. Aber man kann immerhin sicher sein, dass man den Absender der Email zweifelsfrei erkennen kann.

  8. ….Kaum jemand hatte Schwierigkeiten mit dem Umstieg….

    Richtig, ich habe im nahen Verwanntenkreis jemanden einen PC (Eigenbau) hingestellt und mit Linux Mint, damals noch 17.02 wars wohl, versorgt. Besagte Person kommt als PC-Normalo völlig zurecht! 🙂 Schreiben, Drucken, ein wenig I-Net, Nullproblemo!

  9. Leider ist der Deutsche Linux Kernel kompromitiert worden. Es gibt einen speziellen Kernel nur für Deutschland. Es ist sogar verboten innerhalb Deutschlands, den Download eines anderes Kernels anzubieten.
    Das ganze läuft seit 2 Jahren.
    Aktuelle Staatstrojaner scheint der Kernel nachzuladen.
    Nachzulesen bei Heise, vor ca.1 Jahr.

    Wenn Linux, dann mit einem Kernel aus einer anderen Quelle…

    1. Bitte seriöse Quellen für diese wahnwitzige Behauptung, der “Deutsche Linux Kernel” sei kompromitiert worden.
      Ich nutze Linux seit Jahren und lese viel auf Linux-Foren.
      Da ist nichts dergleichen zu finden und das sind meistens Computer Freaks.

      Wenn es da auch nur den Hauch eines begründeten Verdachts geben würde, würden sich alle Linux-Freaks längst damit befassen.

      Ich halte Ihren Kommentar deshalb für eine Fake-News, eine Irreführung der Leser.

  10. ….Kaum jemand hatte Schwierigkeiten mit dem Umstieg….

    Richtig, ich habe im nahen Verwanntenkreis jemanden einen PC (Eigenbau) hingestellt und mit Linux Mint, damals noch 17.02 wars wohl, versorgt. Besagte Person kommt als PC-Normalo völlig zurecht! 🙂 Schreiben, Drucken, ein wenig I-Net, Nullproblemo!

  11. Linux kompromitiert:

    Hier ein Link von Heise der die Thematik beleuchtet.

    https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-8-Mit-einer-Linux-Zertifizierung-will-die-Bundesregierung-die-Arbeit-des-BND-erleichtern-3663923.html

    Es erschien noch ein Artikel in der CT wo die Redaktion vor den deutschen Kernel warnt da dieser speziell für Deutschland geändert wurde.
    Ich vermute das war eine Ausgabe von 2017 oder Ende 2016.

    Und ich denke der Heise Verlag, insbesondere die CT sind da wohl extremst glaubwürdig und
    kompetent. Wer will kann ja mal bei Heise nachfragen. Die Ausgabe habe ich nicht im Kopf.

    Kameraden, wer jetzt ernsthaft glaubt, er könne ich Foren sowas lesen (ausgenommen vielleicht im Darknet), der ist wirklich noch sehr naiv.
    Gerade solche Informationen werden von den Admins/Blockwarten sofort gelöscht. Selbst wenn der liebe Gott es unterschrieben hätte.
    Diese überwiegend junge Leute sind doch seit ihrer Schulzeit indoktriniert worden. Über jenes zu Berichten würde denen nicht einmal im Traum einfallen. Die sind so Obrigkeitshörig wie nur was. Bei einer Revolution bleiben jene auch vor einer roten Ampel stehen&#8230

    Und wer meint der Linux Kernel ist Open-Source, ja theoretisch schon. Aber wer schaut sich zig Millionen Seiten Code an? Selbst bei Truecrypt, welches ein Promille dessen an Code hat, haben einige Hundert Leute Monate gebraucht um Hintertüren zu analysieren&#8230

    Wer noch nach Snowden meint Linux sei sicher irrt. Auch gibt es für Linux mittlerweile mehr Exploits als für Windows. Vom Prinzip her ist es aber richtig eher Linux statt Windows zu empfehlen, aber sicher vor den Stasi-Agenten ist man damit auch nicht&#8230

    1. Rolf,
      das ist alles nicht überzeugend.
      Der Heise Artikel wimmelt von &#8222könnte&#8220, &#8222würde&#8220 , &#8222hätte&#8220.
      Dass Geheimdienste und Ermittler gerne alle meine e-mails lesen und wissen wollen, was ich tippe, welche Webseiten ich besuche usw. ist klar. Bisher gibt es genügend Maßnahmen, um Big Brother draußen zu halten.

      Ich teste immer wieder gerne andere Linux-Distros. Die Isos dazu liegen auf ausländischen Servern. Selbst wenn der BSI irgendwas zertifizieren sollte &#8211 was er nicht tut &#8211 können die nichts gegen diese Isos machen, die ich runterlade und installiere.

      Von einem &#8222deutschen Kernel&#8220 habe ich noch nie gehört. Was soll das sein ?

      Dass Linux mittlerweile mehr Exploits haben soll als Windows kann nicht sein. Woher haben Sie solche Falschmeldungen ?
      Und wie sollen diese &#8222Exploits&#8220 aussehen ?

      Spectre und Meltdown waren gefährlich und wurden sicher von der NSA oder anderen kriminellen Institutionen genutzt. Hat aber nix mit Linux oder Windows zu tun.

  12. Linux kompromitiert:

    Hier ein Link von Heise der die Thematik beleuchtet.

    https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-8-Mit-einer-Linux-Zertifizierung-will-die-Bundesregierung-die-Arbeit-des-BND-erleichtern-3663923.html

    Es erschien noch ein Artikel in der CT wo die Redaktion vor den deutschen Kernel warnt da dieser speziell für Deutschland geändert wurde.
    Ich vermute das war eine Ausgabe von 2017 oder Ende 2016.

    Und ich denke der Heise Verlag, insbesondere die CT sind da wohl extremst glaubwürdig und
    kompetent. Wer will kann ja mal bei Heise nachfragen. Die Ausgabe habe ich nicht im Kopf.

    Kameraden, wer jetzt ernsthaft glaubt, er könne ich Foren sowas lesen (ausgenommen vielleicht im Darknet), der ist wirklich noch sehr naiv.
    Gerade solche Informationen werden von den Admins/Blockwarten sofort gelöscht. Selbst wenn der liebe Gott es unterschrieben hätte.
    Diese überwiegend junge Leute sind doch seit ihrer Schulzeit indoktriniert worden. Über jenes zu Berichten würde denen nicht einmal im Traum einfallen. Die sind so Obrigkeitshörig wie nur was. Bei einer Revolution bleiben jene auch vor einer roten Ampel stehen…

    Und wer meint der Linux Kernel ist Open-Source, ja theoretisch schon. Aber wer schaut sich zig Millionen Seiten Code an? Selbst bei Truecrypt, welches ein Promille dessen an Code hat, haben einige Hundert Leute Monate gebraucht um Hintertüren zu analysieren…

    Wer noch nach Snowden meint Linux sei sicher irrt. Auch gibt es für Linux mittlerweile mehr Exploits als für Windows. Vom Prinzip her ist es aber richtig eher Linux statt Windows zu empfehlen, aber sicher vor den Stasi-Agenten ist man damit auch nicht…

    1. Rolf,
      das ist alles nicht überzeugend.
      Der Heise Artikel wimmelt von „könnte“, „würde“ , „hätte“.
      Dass Geheimdienste und Ermittler gerne alle meine e-mails lesen und wissen wollen, was ich tippe, welche Webseiten ich besuche usw. ist klar. Bisher gibt es genügend Maßnahmen, um Big Brother draußen zu halten.

      Ich teste immer wieder gerne andere Linux-Distros. Die Isos dazu liegen auf ausländischen Servern. Selbst wenn der BSI irgendwas zertifizieren sollte – was er nicht tut – können die nichts gegen diese Isos machen, die ich runterlade und installiere.

      Von einem „deutschen Kernel“ habe ich noch nie gehört. Was soll das sein ?

      Dass Linux mittlerweile mehr Exploits haben soll als Windows kann nicht sein. Woher haben Sie solche Falschmeldungen ?
      Und wie sollen diese „Exploits“ aussehen ?

      Spectre und Meltdown waren gefährlich und wurden sicher von der NSA oder anderen kriminellen Institutionen genutzt. Hat aber nix mit Linux oder Windows zu tun.

  13. Da an der Kernel-Entwicklung Ex-NSA-Mitarbeiter herumgewerkelt haben und unwidersprochen ihre Überwachungsinfrastrukturen hinterlassen durften, läuft da bei mir gar nichts. Deswegen bin ich vor 12 Jahren davon auch wieder abgekommen. Siehe Sel-Linux und seinen Haupt-Entwickler. Der hat 2002 im Wired-Magazin sogar damit geprahlt, daß sie nach dem NSA-SEL-Linux alles in den Kernel vom normalen Linux einschleifen werden. (Merke: Hat nix mit Sicherheit zu tun)
    Warum darf ein Torvalds heute Reden bei großen Think-Tanks und Zukunfts-Konferenzen halten, bei denen nur Leute vom Deep-State zugelassen sind? Weil er sich schon früh an den Deep-State verkauft hat. Oder glaubt hier wirklich ernsthaft jemand, daß die ihren eigenen Widerstand unterstützen und mit Ehrungen überhäufen würden?

    1. Wovon sind Sie vor 12 Jahren wieder abgekommen ?
      Und wohin sind Sie gegangen ? Zu Windows ?

      Es ist an der Zeit, daß ich im mintusers Forum mal auf diese Diskussion hier hinweise, denn dort gibt es Linux-Anwender, die tausendmal mehr von Linux usw. verstehen als ich.

  14. Da an der Kernel-Entwicklung Ex-NSA-Mitarbeiter herumgewerkelt haben und unwidersprochen ihre Überwachungsinfrastrukturen hinterlassen durften, läuft da bei mir gar nichts. Deswegen bin ich vor 12 Jahren davon auch wieder abgekommen. Siehe Sel-Linux und seinen Haupt-Entwickler. Der hat 2002 im Wired-Magazin sogar damit geprahlt, daß sie nach dem NSA-SEL-Linux alles in den Kernel vom normalen Linux einschleifen werden. (Merke: Hat nix mit Sicherheit zu tun)
    Warum darf ein Torvalds heute Reden bei großen Think-Tanks und Zukunfts-Konferenzen halten, bei denen nur Leute vom Deep-State zugelassen sind? Weil er sich schon früh an den Deep-State verkauft hat. Oder glaubt hier wirklich ernsthaft jemand, daß die ihren eigenen Widerstand unterstützen und mit Ehrungen überhäufen würden?

    1. Wovon sind Sie vor 12 Jahren wieder abgekommen ?
      Und wohin sind Sie gegangen ? Zu Windows ?

      Es ist an der Zeit, daß ich im mintusers Forum mal auf diese Diskussion hier hinweise, denn dort gibt es Linux-Anwender, die tausendmal mehr von Linux usw. verstehen als ich.

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