Viehdiebstahl: Die neusten Fälle – Mutiger Schafsbock verteidigt seine Herde

    Foto: draskovic / 123RF Standard-Bild

    In Deutschland wird immer mehr Vieh direkt von der Weide gestohlen und oft noch vor Ort geschlachtet. Hier die neusten Fälle – an Schweinefleisch haben die unbekannten Täter offenbar kein Interesse. Bevorzugt werden Schafe, aber auch Ziegen entwendet.

    Stadtlohn – Schaf im Wald entsorgt

    Am Sonntagnachmittag (18.11) machte ein 53-jähriger Stadtlohner bei einem Spaziergang mit seinem Hund in einem Wald am Gescher Dyk einen ekeligen Fund:

    In zwei Plastiktüten verpackt fand er dort gegen 16 Uhr den Kadaver eines Schafes. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes erschien vor Ort und kümmerte sich um die Entsorgung. Wer das Tier dort abgelegt hat, ist nicht bekannt. Von Seiten der Polizei wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Hinweise bitte an die Kripo Ahaus (02561-9260).

    Häfnerhaslach: Mutiger Schafbock vereitelt seinen Diebstahl

    Vermutlich nicht mit der Gegenwehr eines zahmen Schafbocks hatten Diebe gerechnet, die am Dienstag nicht nur versuchten den Bock, sondern auch noch seine Geis zu stehlen. Die Tiere befanden sich auf der Weide, als die Täter sich zwischen 17:30 und 17:45 Uhr den beiden augenscheinlich zutraulichen Schafen näherten. Es gelang ihnen auch, sie für den Abtransport zu fesseln. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne den unberechenbaren Bock gemacht, der sich und seine Geis vermutlich vehement verteidigte und die Unholde auf diese Weise verjagte. Der gefesselte Schafbock suchte mit seiner an ihn gebundenen Geis im Schlepptau anschließend auf dem Hof ihrer Besitzerin Zuflucht, wofür die Tiere mehrere hundert Meter Entfernung zurücklegten. Sowohl das betroffene Schafspärchen, als auch die übrigen Tiere auf der Weide sind unverletzt geblieben. Offen bleibt, ob auch die verhinderten Diebe lediglich mit dem Schrecken davonkamen.

    Mauden – Weideviehdiebstahl

    Von einer Weide in Mauden, In der Spichwiese, wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag vier Schafe entwendet. Der Weidezaun war mutwillig heruntergetreten worden. Die handzahmen Tiere konnten bei einer Nachsuche nicht mehr aufgefunden werden, daher wird von einem Diebstahl ausgegangen. Es handelte sich um sogenannte Shropshire Schafe. Eine alte Rasse mit heller Wolle, dunkel abgezeichnetem Kopf und Ohren. Hinweise werden unter 02741/9260 bei der Polizei in Betzdorf entgegen genommen.

    Bretten – Rücksichtslose Schafdiebe töten acht Tiere

    In den späten Nachtstunden des vergangenen Montags haben Unbekannte bei Bretten mindestens acht Schafe, vermutlich an Ort und Stelle, getötet und gestohlen. Unbekannte fuhren mit einem Fahrzeug in das Tiergehege, in dem sich ungefähr 120 Schafe befanden. Im Gehege töteten sie mindestens acht Tiere und schleiften sie zu ihrem Transportfahrzeug. Durch das offen stehende Gehege entwichen in der Folge eine Vielzahl an Schafen, die sich im Bereich der Bundesstraße 293 und der Kreisstraße 3505 mit Autofahrern konfrontiert sahen. Durch das schnelle Sperren der betroffenen Straßen durch die Polizei konnten gefährliche Verkehrssituationen verhindert werden. Ein weiterer Fall an Schafdiebstählen ereignete sich bereits in der Zeit vom 29.09.2018 auf den 30.09.2018 im Bereich Bruchsal. Ob hier ein Zusammenhang besteht, muss noch ermittelt werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bretten, 07252 5046-0, entgegen.

    Lampertheim: Schaf von Unbekannten auf Weide geschlachtet

    Ein Schaf aus einer am Rhein, unmittelbar im Bereich der Nibelungenbrücke bei Lampertheim-Rosengarten grasenden Herde, wurde in der Nacht zum Samstag (10.11.) von Unbekannten geschlachtet und an Ort und Stelle ausgenommen.

    Die Täter ließen das Fell zurück und hatten es offenbar ausschließlich auf das Fleisch des Tieres abgesehen.

    Die Polizei erstattete Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

    Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Lampertheim unter der Telefonnummer 06206/9440-0 zu melden.

    7 KOMMENTARE

    1. Da kann man den Leuten nur empfehlen statt Schafe und Ziegen lieber Schweine zu halten. An diese gehen die Bückbeter nicht ran.

    2. „“…an Schweinefleisch haben die unbekannten Täter offenbar kein Interesse.““
      .
      Aha. Handelt sich vermutlich wieder um die zuletzt seit 2015 aus dem nahen und fernen Osten illegal zugewanderten und sich drastisch vermehrenden „Gourmet-Wölfe“!!!

      Die zunächst von der österreichisch- bayrischen Grenze her kommend, sich dank der Naturschützern „Merkel“, mittlerweile über ganz Europa ausgebreitet haben.
      Sie stürzen sich nun nächtens auch auf deutsche Weiden, um ihren halalkoscheren Beutetrieb zu befriedigen, indem sie das Opfer nach einem Biss in die Halsschlagader noch Vorort ausbluten lassen.
      Was in ihrem Blutrausch nicht gleich zerlegt und gegrillt, Pardon, vertilgt werden kann, wird dann (zu Fastenzeiten meist fauchen und knurrend) in ihre Behausungen geschleppt und in der Gefriertruhe bis zum Fastenbrechen vergraben!
      Abschießen geht nicht, da streng per Naturschutz geschützt.
      Und Rückführung in ihre Heimatgebiete scheitert meist an fehlenden Dokumenten, (noch) fehlenden Volkswillen und bedrohten Artenschutz in deren Herkunftsländern!

    3. Beisswütige Hütehunde könnten da vielleicht helfen, diesen schächtaffinen Gesellen ihr unheiliges Handwerk zu legen.

    4. Von innerjüdischen Feinheiten abgesehen haben Semiten identische Gewohnheiten, die uns Japhetiten fremd sind. Warum Araber Juden hassen, ist mir schleierhaft, sind doch beide Semiten. Eigentlich sind wir alle Menschen und bekriegen uns trotzdem!

      Lesen hilft! neu.dzig.de/de/Der-Angstsemit-trickst-den-Globalsemit-aus

      Buchbeschreibung
      Moshe Zuckermann – Der allgegenwärtige Antisemit oder Die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit

      Ein Ungeist geht um in Deutschland: In der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus werden wahllos und
      ungebrochen Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet und verfolgt, Juden von Nicht-Juden des Antisemitismus bezichtigt. Die Debattenkultur in Deutschland ist vergiftet und die Realität völlig aus dem Blickfeld des Diskurses geraten. Deutsche solidarisieren sich mit einem Israel, das seit mindestens fünfzig Jahren Palästinenser knechtet, und wer das kritisiert, wird schnell zum Antisemiten. Moshe Zuckermann nimmt in seinem Buch den aktuellen Diskurs schonungslos in den Blick und spricht sich für eine ehrliche Auseinandersetzung mit der deutsch-israelischen Geschichte aus.

    Comments are closed.