Vorbild Dänemark – GenugGEZahlt: „Budgetkürzung für öffentlich-rechtlichen Rundfunk endlich angehen“

Dänemark macht es vor, wie ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk funktionieren kann – und zwar ohne Zwangsgebühren und mit weniger Budget. In den kommenden fünf Jahren sollen bei unseren nördlichen Nachbarn 20 Prozent des Budgets gekürzt und eine neue programmatische Ausrichtung beschlossen werden.

Nachahmenswert findet das der Vorsitzende von Genug GEZahlt! e.V., René Springer:

„Mit diesem Schritt ist die Regierung in Kopenhagen ein gutes Vorbild für Deutschland. Mit rund acht Milliarden Euro jährlich hat Deutschland den teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Wenn es nach dem Willen von Intendanten wie Ulrich Wilhelm vom Bayerischen Rundfunk geht, darf es in den nächsten gerne noch etwas mehr sein. Das lehne ich entschieden ab und verweise auf die Reform des Rundfunks in Dänemark. Dort wird das Budget für den staatlichen Rundfunk jetzt um 20 Prozent gekürzt. Damit geht Dänemark in die Richtung, die wir uns von Genug GEZahlt! auch für die Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland vorstellen. Die geplanten Einsparungen führen auch nicht zwangsläufig zu schlechterer Qualität. Eher dürfte das Gegenteil der Fall sein: durch schlankere Strukturen, ist mehr Effizienz zu erwarten. Das dänische Beispiel zeigt, dass eine bürgernahe und vernünftige Medienpolitik möglich ist.“


genug-gezahlt.tv

1 KOMMENTAR

  1. Ich habe Rene Springer geschrieben und um Unterstützung wg. Rundfunkbeitrag gebeten, habe bis heute keine Antwort erhalten, na ja.

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