Waldshut-Tingen: Messerstecherei unter betrunkenen Eritreern

In der Nacht zum Samstag kam es in einem Stadtteil von Waldshut-Tiengen zu einer Gewalttat, bei der ein Mann durch einen Messerstich schwer verletzt wurde.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei brach kurz vor Mitternacht zwischen zwei Eritreern, die gemeinsam ein Zimmer in einer Privatunterkunft bewohnen, ein lautstarker Streit aus. Im dessen Verlauf soll einer auf den anderen mit einem Messer eingestochen haben. Ein Zeuge griff sofort ein und hielt den Tatverdächtigen mit einem Besen in Schach. Gleichzeitig brachte er das schwer verletzte Opfer in Sicherheit und leistete Erste Hilfe. Die über Notruf alarmierte Polizei war wenig später zur Stelle, überwältigte den alkoholisierten Mann und nahm ihn vorläufig fest. Das 20-jährige Opfer wurde von einem Notarzt versorgt und anschließend vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen beantragte gegen den 21-jährigen Beschuldigten Haftbefehl. Ein Haftrichter entsprach dem Antrag und ordnete die Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an.