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Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Bundesregierung aufgefordert, an den Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher festzuhalten, die sich nicht an Regeln halten. „Damit das Prinzip des Förderns und Forderns, das unseren Arbeitsmarkt so widerstandsfähig macht, effektiv gelebt werden kann, sollte man auf das Instrument der Sanktionen nicht gänzlich verzichten“, sagte Schmidt der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

„Die Erfahrung aus früheren Jahren lehrt uns, dass die Arbeitsvermittlung ihre Aufgabe in der Lebenswirklichkeit nur dann gut erfüllen kann, wenn es effektive Anreize gibt, aktiv zu suchen und eine passende neue Beschäftigung auch aufzunehmen“, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR). „Mit einer Abschaffung tut man gerade den Schwächsten, die besonders viel Unterstützung auf dem Weg zurück in Arbeitsmarkt brauchen, keinen Gefallen“, sagte Schmidt. Vor dem Bundesverfassungsgericht wird derzeit über die Abschaffung der Sanktionen verhandelt.

3 KOMMENTARE

  1. Ich muss da nichts Verdauen! Ich Wusste von anfang an gleich nach der Wende das die BRD kein Staat ist Sondern eine GMBH ! das Könnt mann ja gleich sehen! Stat die Betrieben die in der DDR Gut liefen auf zu bauen würden sie Plat gehmacht

  2. War ja klar dass man jetzt die Sanktionen weg haben will! Jetzt haben sie Millionen gewaltbereiter Schmarotzer im Land, die gleich Amok laufen wenn man denen die Kohle sperrt. Man kann einfach nicht noch länger vertuschen, dass die Illegalen den Schotter ohne Kontrolle und Sanktionen bekommen. Sonst fangen die deutschen Hartzer auch noch damit an AfD zu wählen. Also schnell weg mit den Sanktionen.

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