Wolfsburg: Tatverdächtiger Algerier nach Brand in Asylbewerberunterkunft festgenommen

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Symbolbild / Foto: albund / 123RF Lizenzfreie Bilder
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Wolfsburg: Wegen schwerer Brandstiftung ermittelt die Polizei Helmstedt gegen einen 49 Jahre alten Bewohner in einer Asylunterkunft in Frellstedt.

Der aus Algerien stammende 49-Jährige wird beschuldigt, in der Nacht zum Dienstag in einem Zimmer der Unterkunft an der Straße An der Zucker-Raffinerie eine Matratze angezündet zu haben. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Es entstand ein Schaden von 500 Euro.

Gegen 23.20 Uhr waren zunächst die Beamten der Polizei Helmstedt verständigt worden, weil es zu einer Sachbeschädigung durch den 49-Jährigen gekommen sein sollte. Er habe ein Fenster des Hauses eingeschlagen, so ein Zeuge.

Als die Beamten wenig später eintrafen, wurde in einem zurzeit unbewohnten Zimmer eine in Flammen stehende Schaumstoffmatratze entdeckt. Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Süpplingen verständigt und die anwesenden Bewohner wegen der zunehmenden Rauchentwicklung in der Unterkunft aus ihren Zimmern gerufen.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde der Tatverdächtige festgenommen. Ein Alkoholtest des seit 16 Jahren in Deutschland lebenden Asylbewerbers ergab 2,35 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

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