Systempromis gegen Auflagenschwund: ZEITmagazin wirbt mit Grönemeyer als Gast-Chefredakteur

Das ZDF erhob ihn bereits in den Stand der Superhelden, nun hat Herbert Grönemeyer für die aktuelle Ausgabe des ZEITmagazins die Rolle des Chefredakteurs übernommen: “Für das Heft, das am 18. Oktober erscheint, hat er alle Themen, Fotos, Texte und Überschriften ausgewählt, die gesamte Konzeption der Ausgabe lag in seiner Hand. Das Resultat ist ein Magazin über Identität, Leichtsinn und Menschlichkeit.”

Zudem hat der 62-Jährige seine Freunde und Bekannten gefragt, was für sie der Begriff “Leichtsinn” bedeutet, vermeldet das Blatt stolz: “Es antworten unter anderem Günther Jauch, Anke Engelke, Toni Kroos, Harald Schmidt, Judith Holofernes, Anne Will, Robert Wilson und Anton Corbjin mit persönlichen Geschichten und Bildern. Außerdem kommen in der Ausgabe junge Geflüchtete zu Wort, die Grönemeyer nach ihrem Bild von Menschlichkeit gefragt hat.”

Was soll das? So lautet nicht nur die aktuelle Bildüberschrift von Grönemeyer, sondern auch ein Titel eines seiner bekanntesten Songs. Man möchte wohl dem Abonnentenschwund mit einem werbewirksamen Zugpferd entgegenwirken.  Es fehlt noch ein Leitartikel in türkischer Sprache, dann wäre die Sache rund, der “Sänger” hat schon einmal vorgemacht wie das geht …. Grönemeyer rettet nicht nur Seenot-Flüchtlinge – er kann jetzt auch Türkisch!

Screenshot: “obs/DIE ZEIT”

Grönemeyer will Andersdenkende vor Gericht stellen

Ein Kommentar

Kommentare sind geschlossen.